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Praxis, Klinik & Pflege

Wasserspender für Praxis, Klinik und Pflege

Wo Menschen mit geschwächtem Immunsystem trinken, reicht Standard-Hygiene nicht. Und die Dokumentation muss trotzdem jemand führen.

In Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen wird an ein Wasserangebot ein anderer Maßstab angelegt als in der Büroküche. Es geht weniger um die Frage, was der Liter kostet, als um zwei andere: Wie ist der Weg vom Anschluss bis zum Glas gesichert, und wer weist nach, dass gewartet wurde? Beides beantwortet diese Seite.

Wasserspender in der Klinik: Eine Pflegekraft in blauer Dienstkleidung füllt am Edelstahl-Auslass einer Fensterbanktheke ein Glas, im unscharfen Vordergrund zwei Personen in weißen Kitteln.

Ausgangslage

Woran es in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen meistens hakt

  • Der Wartebereich ist Selbstbedienung

    Am Gerät steht niemand vom Personal daneben. Es muss sich also ohne Erklärung bedienen lassen, auch von älteren oder in der Beweglichkeit eingeschränkten Menschen – und es muss sich anschließend schnell reinigen lassen, ohne dass jemand eine Klappe öffnet.

  • Stehendes Wasser ist das eigentliche Thema

    Zwischen Sprechstundenende und dem nächsten Morgen passiert stundenlang nichts, über das Wochenende noch länger. In diesen Ruhephasen entscheidet sich, in welchem Zustand die erste Entnahme am Montag ist, nicht im laufenden Betrieb.

  • Nachweise werden verlangt, aber nicht geführt

    Wann wurde der Filter zuletzt gewechselt, wer war da, was wurde geprüft? In vielen Häusern liegt das als loser Zettel in einer Schublade, bis jemand danach fragt. Ohne schriftlichen Nachweis je Gerät ist die Frage unangenehm.

Das Argument

Vier Stufen zwischen Anschluss und Glas

Der Hygieneschutz eines BRITA-Wasserspenders ist keine einzelne Maßnahme, sondern eine Kette – und die entscheidenden Stufen arbeiten dann, wenn niemand da ist. Alle Angaben dazu stammen aus den Herstellerunterlagen von BRITA.

  • Filtration am Eingang

    Der CLARITY-Protect-Filter kombiniert einen Aktivkohleblock mit einer Hohlfasermembran von 0,15 µm Porenweite. Er reduziert Chlor sowie geschmacks- und geruchsstörende Stoffe und hält Mikroplastik und Bakterien zurück; nach unabhängiger Prüfung (IAPMO R&T) auch über 99 % der PFAS.

  • Spülung und thermische Keimsperre

    Die PureProtect-Selbstreinigung verhindert, dass Wasser im Gerät steht. Zusätzlich behandelt ThermalGate den Auslauf alle 90 bis 120 Minuten thermisch mit über 125 °C und beugt so einer Rückverkeimung von außen vor, auch nachts und übers Wochenende.

  • Bakterienbarriere direkt vor dem Auslass

    Für Bereiche mit erhöhten Anforderungen gibt es die endständige Barriere unmittelbar vor der Entnahmestelle. Bei der Aquarite ist die BRITA Hygiene-Lösung mit dreifachem Schutz serienmäßig eingebaut und nicht zubuchbar. Das ist der Grund, warum wir dieses Gerät hier empfehlen. Für den Top Pro und die Extra-Modelle gibt es dieselbe Barriere auf Wunsch, als HygienePlus.

  • Schriftlicher Nachweis über jede Wartung

    Jedes Gerät bekommt sein Betriebsbuch: Wann gewartet, wann der Filter gewechselt, was geprüft wurde. Das ist der Teil, der in der Praxis am häufigsten fehlt, und der Teil, den Sie bei uns nicht selbst führen müssen.

Was ein Wasserspender nicht leistet: Er ersetzt keine Hygienemaßnahme in Ihrem Haus und sagt nichts über den Zustand Ihrer übrigen Hausinstallation aus. Er hält seinen eigenen Abschnitt sauber, vom Anschluss bis zum Auslass, mehr nicht, aber das nachvollziehbar. Für sensible Bereiche empfehlen wir deshalb die Aquarite und nicht das günstigste Gerät im Programm.

Pflichten

Wer wofür verantwortlich ist

Für das Trinkwasser hinter der Übergabestelle des Versorgers ist der Betreiber des Gebäudes verantwortlich – und zwar für jede Entnahmestelle, mit Wasserspender wie ohne. Ein Gerät ändert an dieser Verantwortung nichts; es kann sie Ihnen aber an den Stellen abnehmen, an denen sonst Aufwand entsteht.

  • Ein Rückfluss in die Hausinstallation muss ausgeschlossen sein – dafür sitzt ein Rückflussverhinderer im Gerät.
  • Die vorgesehenen Wartungs- und Filterwechselintervalle sollten eingehalten werden. Genau das ist die jährliche Wartung, die in der Miete enthalten ist; bei sehr starker Nutzung stimmen wir einen zweiten Termin vorher mit Ihnen ab.
  • Über jede Wartung und jeden Filterwechsel bekommen Sie einen schriftlichen Nachweis – das Betriebsbuch je Gerät.
  • Für hygienisch sensible Bereiche gibt es zusätzlich die endständige Bakterienbarriere.
Hygiene-Stufen, Sicherungen und Zertifikate im Detail

Empfehlung

Diese Geräte passen zu Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Nicht alle sechs – nur die, die wir in dieser Branche wirklich häufig aufstellen. Welches davon zu Ihrer Personenzahl passt, sagen wir Ihnen im Angebot.

BRITA Aquarite Wasserspender

BRITA Aquarite

Unsere klare Empfehlung für Klinik, Pflege und Praxis: Die BRITA Hygiene-Lösung mit dreifachem Schutz – Eingangsfilter, Bakterienfilter und thermische Keimsperre am Auslass – ist serienmäßig eingebaut. Robuster Edelstahl, mechanische Taster, sechs Bauformen von Auftisch bis Wandlösung.

ab 6,80 €/Tag · 206 €/Monat, netto

Aquarite im Detail
BRITA Top Pro Wasserspender

BRITA Top Pro

Wo mehr Kapazität gebraucht wird als im Wartebereich – Verwaltung, Aufenthaltsraum, Personalküche: vier Wassersorten, 50 oder 85 l/h für 10 bis 100 Nutzer, Edelstahlgehäuse und wahlweise mechanische Tasten statt Touch-Display. Die endständige Bakterienbarriere, die in der Aquarite serienmäßig steckt, lässt sich hier als HygienePlus ergänzen. Das Easy Access Panel bringt die Bedienung auf eine niedrigere Höhe.

ab 3,85 €/Tag · 117 €/Monat, netto

Für hygienisch sensible Bereiche empfehlen wir ihn mit HygienePlus – dem zusätzlichen Bakterienfilter direkt vor dem Auslass. Der Aufpreis dafür steht als eigene Position im Angebot.

Top Pro im Detail
BRITA Extra I-Tap Wasserspender

BRITA Extra I-Tap

Für Empfang, Konferenz und Stationsküche, wenn nur der Auslass sichtbar sein soll: eine Edelstahl-Zapfsäule auf der Fläche, die Technik verschwindet im Unterschrank. Vier Wassersorten, 50 oder 85 l/h, ThermalGate und PureProtect serienmäßig, und ebenfalls mit HygienePlus erhältlich. Portionierung für Gläser wie Flaschen, Easy Access Panel auf Wunsch.

ab 4,40 €/Tag · 134 €/Monat, netto

Auch hier gilt für hygienisch sensible Bereiche die Empfehlung HygienePlus, den zusätzlichen Bakterienfilter vor dem Auslass. Der Aufpreis steht als eigene Position im Angebot.

Extra I-Tap im Detail

Alle sechs Geräte nebeneinander stehen in der Geräteübersicht mit Vergleichstabelle, sämtliche Mieten für 36, 48 und 60 Monate samt Kaufpreis auf der Preisseite – ohne Formular davor.

Aus der Praxis

Ein Fall aus dieser Branche

Arztpraxis in Leverkusen, 15 Angestellte und mehr als 50 Patienten am Tag

Vorher
Im Wartebereich stand kein Wasser zur Selbstbedienung. Was die 15 Angestellten und die mehr als 50 Patienten am Tag getrunken haben, wurde eingekauft.
Heute
Ein Wasserspender mit gefiltertem Wasser im Wartebereich, frei zugänglich, und dasselbe Gerät versorgt das Team. Die Versorgung ist damit günstiger als vorher: Leitungswasser schlägt mit rund 0,002 € je Liter zu Buche, dazu kommt der feste Betrag für das Gerät.

Was „gefiltert“ hier leistet, steht oben in der Hygienekette – alle Angaben dazu nach Herstellerunterlagen von BRITA. Den Literpreis für Leitungswasser übernehmen wir aus unserem Kostenrechner; er ist keine Angabe der Praxis.

Häufige Fragen

Häufige Fragen aus Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Was unterscheidet die Aquarite von den anderen Geräten?
Die BRITA Hygiene-Lösung mit dreifachem Schutz ist bei ihr serienmäßig eingebaut und nicht erst zubuchbar: Eingangsfilter, Bakterienfilter und eine thermische Keimsperre am Auslass. Dazu kommen mechanische Taster, die sich ohne Kraftaufwand bedienen und leicht reinigen lassen, und ein Edelstahlgehäuse, das häufiges Wischen verträgt. Sie ist in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Praxen bewährt. Beim Top Pro und beim Extra I-Tap ist der zusätzliche Bakterienfilter dagegen eine Frage der Ausstattung: Er lässt sich als HygienePlus ergänzen und kostet dort Aufpreis.
Was passiert am Wochenende, wenn niemand Wasser entnimmt?
Genau dafür arbeiten zwei Funktionen ohne Zutun: Die automatische Spülung verhindert, dass Wasser im Gerät steht, und die thermische Desinfektion behandelt den Auslauf alle 90 bis 120 Minuten mit über 125 °C. Beides läuft weiter, solange das Gerät am Strom hängt – auch über mehrere Wochen. Lassen Sie es deshalb auch in Schließzeiten eingeschaltet.
Ist das Gerät auch für Menschen im Rollstuhl bedienbar?
Für die Top Pro und die Extra-Modelle gibt es das Easy Access Panel: eine zweite Bedieneinheit in niedrigerer Höhe, flach oder abgewinkelt montiert. Die Aquarite hat mechanische Taster, die sich ohne Kraftaufwand bedienen lassen. Wo genau das Panel sitzen sollte, klären wir bei der Besichtigung vor Ort.
Bekommen wir eine Dokumentation für unsere Unterlagen?
Ja, jedes Gerät bekommt seinen schriftlichen Nachweis über Wartung und Filterwechsel. Vor Ort ist dabei immer jemand aus unserem eigenen Team, kein wechselnder Subunternehmer. Das ist gerade dann relevant, wenn Sie nachvollziehen müssen, wer wann an der Anlage war.

Zum Weiterlesen

Was kostet ein Wasserspender im Betrieb? Alle Positionen

Was ein Wasserspender im Jahr wirklich kostet, entscheidet sich nicht an der Monatsrate allein. Der Artikel nimmt alle Positionen auseinander – auch die, die neben der Miete stehen.

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