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Was kostet ein Wasserspender im Betrieb? Alle Positionen

Die Monatsmiete steht in jedem Angebot. Interessanter ist, was daneben steht und was in der Rate schon drin ist. Dieser Artikel nimmt alle Positionen einzeln auseinander, damit Sie wissen, worauf Sie in einem Angebot schauen müssen.

7 Minuten LesezeitVeröffentlicht am

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Monatsmiete ist die größte, aber nicht die einzige Position. Dazu kommen die einmalige Installation, CO₂ bei Sprudelgeräten, Strom und Wasser.
  • Wartung inklusive Filterwechsel und die Störungsbeseitigung samt Anfahrt sind bei uns in der Miete enthalten. Das ist der Posten, der Angebote schwer vergleichbar macht.
  • Lieferung und Installation stehen einmalig als eigene Position im Angebot – weder in der Miete noch im Kaufpreis.
  • Strom und Wasser fallen kaum ins Gewicht: Wasser kostet bei 550 Litern im Monat rund 1,10 €.
  • Rechnerisch lohnt sich ein Wasserspender gegenüber Kistenwasser meist ab etwa 8 bis 12 Personen.

Fünf Positionen, nicht eine

Wer nach den Kosten eines Wasserspenders sucht, bekommt fast überall eine einzige Zahl genannt: die Monatsmiete. Die ist auch die größte Position, aber sie beantwortet die Frage nur zur Hälfte. Vollständig sieht die Rechnung so aus:

  1. 1Die Monatsmiete oder, beim Kauf, der einmalige Kaufpreis.
  2. 2Die einmalige Lieferung und Installation samt erster Anfahrt.
  3. 3CO₂-Zylinder, wenn das Gerät sprudelndes Wasser liefern soll.
  4. 4Strom – der Spender kühlt und muss dafür laufen.
  5. 5Leitungswasser – der kleinste Posten von allen.

Was in dieser Liste fehlt: Wartung, Filterwechsel und Störungsbeseitigung. Bei uns sind die in der Miete enthalten und deshalb keine eigene Position. Das ist aber der Punkt, an dem sich zwei Angebote unterscheiden können, ohne dass man es auf den ersten Blick sieht. Dazu unten mehr.

Was in der Miete steckt

In unserer Monatsmiete sind vier Dinge enthalten, und die sollten Sie in jedem Vergleichsangebot suchen:

  • Die jährliche Wartung inklusive Filterwechsel. Einmal im Jahr werden die Filterkartuschen getauscht, Schläuche und Anschlüsse geprüft, die wasserführenden Teile gereinigt und die Leckage-Sensoren kontrolliert.
  • Die Störungsbeseitigung samt Anfahrt. Wenn etwas nicht läuft, kommt jemand – werktags in der Regel innerhalb von 24 Stunden, ohne Extrarechnung.
  • Eigene Techniker aus der Region, nicht ein wechselnder Subunternehmer.
  • Ein Betriebsbuch je Gerät mit dem schriftlichen Nachweis über jede Wartung und jeden Filterwechsel.

Wird ein Gerät ungewöhnlich stark genutzt, kann ein zweiter Wartungstermin im Jahr sinnvoll sein. Ob das bei Ihnen so ist, stimmen wir vorher ab. Ungefragt fahren wir nicht los.

Was daneben steht

Lieferung und Installation – einmalig, und nicht in der Rate

Das ist die Position, die in Angeboten am häufigsten untergeht: Die einmalige Lieferung und Installation samt der ersten Anfahrt ist weder in der Miete noch im Kaufpreis enthalten. Sie steht als eigene Zeile in Ihrem Angebot. Was sie kostet, hängt vom Gerät, vom Standort und davon ab, wie die Leitung geführt werden muss. Eine Pauschale würde für Ihren Fall dann doch nicht stimmen, deshalb steht hier keine.

Eine Ausnahme gibt es: Beim kostenlosen 14-Tage-Test tragen wir Lieferung, Installation und, falls Sie sich dagegen entscheiden, auch die Abholung.

CO₂ für sprudelndes Wasser

Soll das Gerät sprudelndes Wasser liefern, braucht es CO₂-Zylinder. Den Nachschub bekommen Sie über uns, abgerechnet nach Verbrauch: leere Zylinder gegen volle. Um eine zweite Bezugsquelle müssen Sie sich nicht kümmern. Wie viel im Jahr zusammenkommt, hängt davon ab, wie viel tatsächlich gesprudelt wird.

Wenn Sie ohnehin überwiegend stilles Wasser zapfen, lohnt der Blick auf die Nur-still-Variante: Beim Top Compact kostet sie 85 € statt 95 € im Monat, beim Top Pro 109 € statt 117 € (netto, 60 Monate Laufzeit). Welche Sorten Sie wirklich brauchen, entscheidet spürbar über den Preis.

Strom und Wasser, einmal nachgerechnet

Beide Posten sind kleiner, als die meisten vermuten – aber sie gehören der Vollständigkeit halber dazu.

Strom: Die Top Compact nimmt im Betrieb maximal 117 Watt auf und liegt im Standby bei rund 0,14 kWh am Tag (Angaben nach Herstellerunterlagen von BRITA). Rechnet man mit 0,30 € je Kilowattstunde (eine Annahme, kein Wert aus unseren Unterlagen), sind das für den Standby rund 1,30 € im Monat. Im laufenden Betrieb kommt die Kühlleistung dazu; wie viel, hängt an der Entnahmemenge und an der Raumtemperatur. Eine belastbare Jahreszahl dafür haben wir nicht. Größere Geräte brauchen mehr, haben dafür Nacht- und Standby-Modus. Gekühlt wird mit den natürlichen Kältemitteln R290 und R600a.

Wasser: Für ein Büro mit 30 Personen rechnen wir mit 550 Litern im Monat (1 Liter pro Person und Arbeitstag, 220 Arbeitstage im Jahr). Bei 0,002 € je Liter Leitungswasser sind das 1,10 € im Monat. Diese Position ist rechnerisch vorhanden und praktisch zu vernachlässigen.

Ab wann sich das rechnet

Rein rechnerisch lohnt sich ein Wasserspender gegenüber Kistenwasser in 1-Liter-Flaschen meist ab etwa 8 bis 12 Personen – wer sich beliefern lässt, ist eher dran. Ein Beispiel mit den Annahmen unseres Rechners: Ein Büro mit 30 Personen verbraucht 550 Liter im Monat. Bei 0,70 € je Liter Kistenwasser sind das 385 €; ein BRITA Top Pro zur Miete kostet 117 € im Monat (60 Monate, netto) plus 1,10 € Leitungswasser. Die Differenz liegt bei rund 267 € im Monat.

Unterhalb dieser Größenordnung geht die Rechnung nicht zwangsläufig auf. Ein Wasserspender kann trotzdem die richtige Entscheidung sein, nur eben aus anderen Gründen: Niemand schleppt mehr Kisten, es fällt kein Leergut an, und der Platz in der Küche wird frei.

Ihre Zahlen, nicht unsere

Auf der Preisseite steht die vollständige Übersicht: alle sechs Geräte mit Miete für 36, 48 und 60 Monate und dem Kaufpreis – netto und ohne Formular davor. Dazu der Kostenrechner, in dem Sie Ihre Personenzahl und Ihren eigenen Literpreis eintragen.

Zur Preisübersicht mit Rechner

So vergleichen Sie zwei Angebote fair

Der häufigste Fehler beim Vergleich ist, zwei Monatsraten nebeneinanderzulegen. Das funktioniert nur, wenn beide dasselbe enthalten – und das tun sie oft nicht. Vier Fragen, die einen Vergleich belastbar machen:

  1. 1Ist die jährliche Wartung inklusive Filterwechsel enthalten – oder steht sie als eigene Jahrespauschale daneben?
  2. 2Ist die Störungsbeseitigung samt Anfahrt enthalten, oder wird nach Aufwand und Kilometern abgerechnet?
  3. 3Wie hoch ist die einmalige Installation, und was genau umfasst sie?
  4. 4Welche Laufzeit liegt zugrunde? Eine Rate für 60 Monate ist nicht mit einer für 36 vergleichbar – dazu mehr im Artikel über Miete und Kauf im Detail.

Rechnen Sie beide Angebote auf zwölf Monate hoch, mit allen Positionen. Dann sieht der Vergleich häufig anders aus als beim Blick auf die Monatsrate. Eine ausführlichere Anleitung dazu steht unter Angebote vergleichen.

Ein letzter Hinweis: Alle Preise auf unserer Website sind Netto-Preise für Unternehmen, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Steht in einem Vergleichsangebot ein Bruttopreis, vergleichen Sie zwei verschiedene Dinge.

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