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Schule & Bildung

Wasserspender für Schule und Bildung

Fünf Minuten Andrang, danach stundenlang nichts: Ein Pausenbetrieb stellt andere Anforderungen als eine Büroküche.

In Schulen und Bildungseinrichtungen sieht der Tag eines Wasserspenders anders aus als anderswo: Zwischen den Pausen passiert nichts, dann kommen alle gleichzeitig. Dazu bedienen viele Hände dasselbe Gerät, und niemand liest vorher eine Anleitung. Robustheit und eine Bedienung, die sich von selbst erklärt, sind hier wichtiger als die Zahl der Wassersorten.

Wasserspender als Standgerät im Flur: BRITA Spender mit Entnahmenische an einer Betonstütze, im unscharfen Hintergrund eine Gruppe an einem Tisch.

Ausgangslage

Woran es in Schulen und Bildungseinrichtungen meistens hakt

  • Die Stoßzeit ist die Pause

    Der gesamte Tagesbedarf verteilt sich auf wenige Minuten am Vormittag. Ein Gerät, das rechnerisch für die Personenzahl reicht, kann in der Pause trotzdem nicht hinterherkommen: Hier zählt die Kühlleistung in der Spitze, nicht die Tagesmenge.

  • Bedient wird ohne Anleitung

    Am Gerät steht keine Aufsicht. Was nicht auf den ersten Blick verständlich ist, wird ausprobiert, mit allem, was dazugehört. Klar beschriftete oder mechanische Bedienelemente sind deshalb die bessere Wahl als ein empfindliches Touch-Display.

  • Das Gerät steht im öffentlichen Bereich

    Flur, Aula, Mensa: Ein Wasserspender in einer Schule steht selten in einem abschließbaren Raum. Er muss anfassbar, abwischbar und unempfindlich sein. Ein Edelstahlgehäuse ist hier kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, dass er nach drei Jahren noch gut aussieht.

Das Argument

Worauf es in einer Schule ankommt

Wir rechnen auf dieser Seite keine Ersparnis vor. Eine Schule kauft für ihre Schülerinnen und Schüler in aller Regel kein Kistenwasser ein, gegen das sich rechnen ließe; die Ausgangslage ist an jedem Standort anders. Was sich sagen lässt, ist, worauf es beim Gerät ankommt.

  • Gebaut für Dauerbetrieb

    Edelstahlgehäuse, mechanische Tasten statt Touch-Fläche, Standgerät statt Auftischlösung. Der Top Pro ist laut BRITA auch in öffentlichen Einrichtungen bewährt, also unter genau diesen Bedingungen.

  • Bedienung, die sich selbst erklärt

    Ein Tastendruck, eine feste Portion, fertig. Die Portionierung lässt sich einstellen, damit nicht überläuft, was ein Kind zu lange gedrückt hält. Das optionale Easy Access Panel bringt die Bedienung auf eine niedrigere Höhe.

  • Kein Heißwasser, wo Kinder bedienen

    Die Geräte, die wir für Schulen empfehlen, liefern kein Heißwasser. Verbrühen kann sich daran niemand. Heißwasser gibt es bei der Extra C-Tap, und die empfehlen wir für Schulen nicht.

  • Wasser, ohne dass jemand etwas mitbringen muss

    Eine Trinkflasche lässt sich in der Pause auffüllen, unabhängig davon, was von zu Hause dabei ist. Das ist ein praktischer Vorteil, kein Gesundheitsversprechen.

Ob sich ein Wasserspender an Ihrer Schule lohnt, hängt davon ab, was heute stattdessen passiert, und das ist an jedem Standort anders. Sinnvoller ist die Frage, ob Miete oder Kauf besser zu Ihrem Budget passt und wo genau das Gerät stehen soll. Beides sehen wir uns vor Ort an. Die einmalige Lieferung und Installation steht in beiden Fällen als eigene Position im Angebot.

Pflichten

Wartung und Nachweis

Für das Trinkwasser hinter der Übergabestelle des Versorgers ist der Betreiber des Gebäudes verantwortlich – für jede Entnahmestelle, mit Wasserspender wie ohne. Für die Praxis heißt das vor allem, dass die Wartung verlässlich stattfindet und dokumentiert ist.

  • Ein Rückfluss in die Hausinstallation muss ausgeschlossen sein – dafür sitzt ein Rückflussverhinderer im Gerät.
  • Die jährliche Wartung inklusive Filterwechsel ist in der Miete enthalten; wir melden uns, wenn der Termin ansteht. Bei starker Nutzung stimmen wir einen zweiten Termin vorher mit Ihnen ab.
  • Über jede Wartung und jeden Filterwechsel gibt es einen schriftlichen Nachweis je Gerät – hilfreich, wenn Träger oder Schulleitung danach fragen.
  • In den Ferien bleibt das Gerät am besten am Strom: Spülung und thermische Desinfektion laufen dann weiter.
Hygiene-Stufen, Sicherungen und Zertifikate im Detail

Aus der Praxis

Ein Fall aus dieser Branche

Gymnasium in Bochum mit über 700 Schülerinnen und Schülern

Vorher
Wer in der Pause trinken wollte, war auf das angewiesen, was von zu Hause dabei war. An heißen Tagen war das regelmäßig zu wenig.
Heute
Die Schule stellt ihren über 700 Schülerinnen und Schülern Wasser kostenlos zur Verfügung; in der Pause lässt sich jede Flasche auffüllen. Die Menge kommt aus der Leitung – auch an den heißen Tagen im Sommer, an denen ein Vorrat aus Kisten nicht gereicht hätte, und ohne dass jemand nachbestellen und anliefern muss.

Über Konzentration oder Lernleistung sagen wir nichts, dafür fehlt uns der Beleg. Der Punkt ist ein praktischer. In der Pause ist Wasser da, auch wenn die Hitzewelle in die zweite Woche geht. Und über 700 Schülerinnen und Schüler heißen nicht, dass ein einzelnes Gerät die große Pause allein tragen muss: Wie viele Geräte an welcher Stelle stehen, entscheiden Pausenzeiten und Gebäudeteile.

Häufige Fragen

Häufige Fragen aus Schulen und Bildungseinrichtungen

Wie robust ist so ein Gerät im Schulalltag?
Die Geräte, die wir für Schulen empfehlen, haben ein Edelstahlgehäuse und mechanische Bedienelemente – beides deutlich unempfindlicher als eine Touch-Oberfläche. Wenn doch etwas kaputtgeht, sind wir an Werktagen in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor Ort; bei Mietgeräten ist die Störungsbeseitigung samt Anfahrt enthalten. Bei mutwilliger Beschädigung sehen wir uns den Einzelfall an, das lässt sich vorher nicht pauschal regeln.
Können sich Kinder am Gerät verbrühen?
An den Geräten, die wir für Schulen empfehlen, nicht: Top Pro, Fill Pro und Aquarite liefern kein Heißwasser. Heißwasser gibt es nur bei der Extra C-Tap, und dort mit Verbrühungsschutz beim Zapfen; für den Schulbereich empfehlen wir dieses Gerät nicht.
Schafft ein Gerät die große Pause?
Das entscheidet die Kühlleistung in der Spitze, nicht die Schülerzahl auf dem Papier. Die Top Pro ist auf 10 bis 100 Nutzer ausgelegt, die Fill Pro mit 120 l/h auf 50 bis 250, die Aquarite je nach Bauform auf 10 bis 150. Bei mehreren Gebäudeteilen oder versetzten Pausenzeiten sind zwei kleinere Geräte oft die bessere Lösung als ein großes an zentraler Stelle. Wir schauen uns vorher an, wo die Wege langlaufen.
Was kostet das für einen öffentlichen Träger?
Die Miete beginnt bei 3,10 € pro Tag (95 € im Monat bei 60 Monaten Laufzeit, netto), Kaufgeräte gibt es ab 2.099 € netto. Für Schulen ist meist weniger der Betrag die Frage als die Form: Mietraten sind laufende Betriebsausgaben, Kaufgeräte werden abgeschrieben. Die einmalige Lieferung und Installation steht in beiden Fällen als eigene Position im Angebot. Wir legen Ihnen beide Varianten nebeneinander, damit Sie sie durch Ihre Beschaffung bringen können.

Zum Weiterlesen

Wasserspender mieten oder kaufen – die Rechnung im Detail

Miete oder Kauf ist für öffentliche Träger die eigentliche Frage. Der Artikel rechnet beide Wege über fünf Jahre durch, samt der Position, die sich vorher nicht beziffern lässt.

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