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Wasserhärte in Krefeld, Düsseldorf und Köln
Wie hart das Leitungswasser im Rheinland ist, steht bei den Versorgern – nur selten an einer Stelle und selten so, dass man es vergleichen kann. Hier stehen die Werte nebeneinander, mit Quelle und Stand. Und darunter das, wonach uns Kunden tatsächlich fragen: ob die Härte für einen Wasserspender eine Rolle spielt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Krefeld liegt bei 13 °dH und damit als einzige der drei Städte im Härtebereich „mittel“ – SWK enthärtet zentral. Düsseldorf und Köln sind „hart“.
- In Köln hängt der Wert an der Rheinseite: linksrheinisch 18,1 °dH, rechtsrheinisch 15,6 °dH. Eine Zahl für „Köln“ gibt es nicht.
- Für stilles und sprudelndes Wasser aus einem Spender spielt die Härte praktisch keine Rolle. Der Standardfilter arbeitet an anderen Stoffen und lässt die Mineralien im Wasser.
- Relevant wird sie nur bei Heißwasser. Dort läuft ein zusätzlicher Filter gegen Kalk, dessen Standzeit von der Karbonathärte abhängt.
- Gesamthärte und Karbonathärte sind zwei verschiedene Größen. Für Kalk zählt die zweite – und die veröffentlicht nicht jeder Versorger.
Die Werte für Krefeld, Düsseldorf und Köln
Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte angegeben, abgekürzt °dH. Sie beschreibt, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst ist – Stoffe, die das Wasser auf seinem Weg durch den Boden aufnimmt. Wie hoch der Wert ist, hängt deshalb nicht am Versorger, sondern am Untergrund, aus dem das Rohwasser stammt. Das ist der Grund, warum er sich schon zwischen zwei Stadtteilen unterscheiden kann.
- Krefeld13 °dHmittel
- Düsseldorf15,0 °dHhart
- Köln15,6 bis 18,1 °dHhart
Krefeld und Düsseldorf veröffentlichen je einen Wert für ihr gesamtes Versorgungsgebiet. In Köln sind es zwei – links- und rechtsrheinisch werden aus verschiedenen Wasserwerken versorgt.
Dieselben Zahlen mit ihren Quellen, damit Sie sie nachschlagen können:
| Versorgungsgebiet | Gesamthärte | Härtebereich | Quelle |
|---|---|---|---|
| Krefeld, Stadtgebiet | 13 °dH | mittel | SWK, „Trinkwasser“, abgerufen am 29.07.2026 |
| Düsseldorf, gesamtes Versorgungsgebiet | 15,0 °dH | hart | Stadtwerke Düsseldorf, „Trinkwasseranalyse“, Jahreswerte 2025 |
| Köln linksrheinisch und Pulheim | 18,1 °dH | hart | RheinEnergie, „Trinkwasseranalyse Köln linksrheinisch und Pulheim“, Ausgabe 2026, Jahresmittelwerte 2025 |
| Köln rechtsrheinisch | 15,6 °dH | hart | RheinEnergie, „Trinkwasseranalyse Köln rechtsrheinisch“, Ausgabe 2026, Jahresmittelwerte 2025 |
Krefeld, Stadtgebiet
- Gesamthärte
- 13 °dH
- Härtebereich
- mittel
- Quelle
- SWK, „Trinkwasser“, abgerufen am 29.07.2026
Düsseldorf, gesamtes Versorgungsgebiet
- Gesamthärte
- 15,0 °dH
- Härtebereich
- hart
- Quelle
- Stadtwerke Düsseldorf, „Trinkwasseranalyse“, Jahreswerte 2025
Köln linksrheinisch und Pulheim
- Gesamthärte
- 18,1 °dH
- Härtebereich
- hart
- Quelle
- RheinEnergie, „Trinkwasseranalyse Köln linksrheinisch und Pulheim“, Ausgabe 2026, Jahresmittelwerte 2025
Köln rechtsrheinisch
- Gesamthärte
- 15,6 °dH
- Härtebereich
- hart
- Quelle
- RheinEnergie, „Trinkwasseranalyse Köln rechtsrheinisch“, Ausgabe 2026, Jahresmittelwerte 2025
Krefeld ist der Ausreißer nach unten, und das hat einen Grund. Das Grundwasser am Niederrhein gehört laut SWK zu den harten Grundwässern; SWK enthärtet es im Wasserwerk Gladbacher Straße zusätzlich, seit 2013. Deshalb liegt Krefeld heute unter der Grenze von 14 °dH, während Düsseldorf und Köln darüber liegen.
Gesamthärte ist nicht Karbonathärte
Wer wegen Kalk nach der Wasserhärte sucht, braucht streng genommen eine andere Zahl als die, die überall genannt wird. Die Gesamthärte ist die Summe aus Calcium und Magnesium – das ist der Wert oben in der Tabelle. Für Kalkablagerungen zählt aber die Karbonathärte: der Anteil, der an Hydrogencarbonat gebunden ist und beim Erhitzen als Kalk ausfällt. Sie liegt immer unter der Gesamthärte.
Veröffentlicht wird sie längst nicht überall. RheinEnergie weist sie in beiden Kölner Analysen getrennt aus – der Unterschied ist deutlich:
| Versorgungsgebiet | Gesamthärte | Karbonathärte |
|---|---|---|
| Köln linksrheinisch und Pulheim | 18,1 °dH | 12,9 °dH |
| Köln rechtsrheinisch | 15,6 °dH | 11,1 °dH |
Köln linksrheinisch und Pulheim
- Gesamthärte
- 18,1 °dH
- Karbonathärte
- 12,9 °dH
Köln rechtsrheinisch
- Gesamthärte
- 15,6 °dH
- Karbonathärte
- 11,1 °dH
Was das für einen Wasserspender bedeutet
Still und sprudelnd: die Härte ändert nichts
Das ist die Antwort, die die meisten überrascht: Für gekühltes stilles und sprudelndes Wasser spielt die örtliche Härte praktisch keine Rolle. Der Standardfilter in unseren Geräten, CLARITY Protect, arbeitet an ganz anderen Stoffen – Chlor, geschmacks- und geruchsstörende Stoffe, Partikel, Mikroplastik, PFAS. Kalk steht nicht auf seiner Liste, und das ist Absicht: Der Filter bewahrt die Mineralien im Wasser. Seine Kapazität gibt BRITA mit nominal 11.500 Litern an, ohne Bezug auf eine Wasserhärte (Angaben nach Herstellerunterlagen von BRITA).
Ein Wasserspender enthärtet Ihr Wasser also nicht – er soll es auch nicht. Wenn Sie in Köln 18,1 °dH aus der Leitung bekommen, kommen die auch aus dem Spender. Was Sie schmecken, ändert sich trotzdem, nur eben an anderer Stelle. Mehr dazu steht auf der Seite Hygiene und Technik.
Heißwasser: hier zählt sie wirklich
Kalk fällt aus, wenn Wasser erhitzt wird. Deshalb wird die Härte genau an einer Stelle wichtig – bei Geräten, die Heißwasser liefern. Von unseren sechs Geräten ist das nur die Extra C-Tap, und auch dort nur in der Heißwasser-Variante. In dieser Variante läuft zusätzlich zum Standardfilter ein zweiter: der PURITY C Dispenser. Er arbeitet mit einem Ionenaustauscher, reduziert die Karbonathärte und verringert damit die Kalkablagerungen im Gerät (Angaben nach Herstellerunterlagen von BRITA).
Und jetzt kommen die beiden Zahlen zusammen: BRITA gibt die Kapazität dieses Filters ausdrücklich für eine Karbonathärte von 10 °dH an – je nach Kartuschengröße rund 2.800 bis 8.500 Liter, bei 40 % Verschnittstellung. In Köln linksrheinisch liegt die Karbonathärte mit 12,9 °dH über diesem Bezugswert, rechtsrheinisch mit 11,1 °dH knapp darüber. Praktisch heißt das: Härteres Wasser erschöpft die Kartusche früher.
Der Filter hat für genau diesen Zweck eine einstellbare Verschnittstellung. Damit lässt sich einregeln, wie viel des Wassers durch den Ionenaustauscher läuft – abgestimmt auf die Härte vor Ort. Deshalb fragen wir vor einer Installation mit Heißwasser nach Ihrer Adresse und nicht nur nach der Stadt.
Das Gerät, bei dem die Härte zählt
Die Extra C-Tap ist unsere Einbaulösung für Teeküchen und das einzige unserer Geräte mit Heißwasser – bis zu fünf Wassersorten aus einer Armatur. Auf der Geräteseite stehen die technischen Daten, die Maße und was für die Installation gebraucht wird.
Extra C-Tap ansehenSo finden Sie den Wert für Ihre Stadt
Wir liefern im Umkreis von rund 100 Kilometern um Krefeld und Pulheim – das sind deutlich mehr Orte als die drei oben. Für jeden davon lässt sich der Wert in ein paar Minuten selbst nachschlagen, denn jeder Versorger muss ihn veröffentlichen. So gehen Sie vor:
- 1Versorger herausfinden. Er steht auf Ihrer Wasserrechnung. In der Regel sind es die Stadtwerke Ihrer Stadt.
- 2Auf deren Website nach „Trinkwasseranalyse“ oder „Wasserhärte“ suchen. Meistens ist es ein PDF mit einer langen Parametertabelle.
- 3Die Zeile „Gesamthärte“ suchen. Sie steht in °dH, oft zusätzlich in mmol/l. Daneben steht häufig schon der Härtebereich nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
- 4Prüfen, für welches Gebiet das Blatt gilt. Größere Versorger veröffentlichen mehrere Analysen – eine je Wasserwerk oder Rheinseite. Nehmen Sie die für Ihren Standort, nicht die erste in der Liste.
- 5Nur wenn Heißwasser geplant ist: zusätzlich nach „Karbonathärte“ schauen. Steht sie nicht da, ist das kein Versäumnis – nicht jeder Versorger weist sie aus.
Oder Sie überspringen das: Nennen Sie uns bei der Anfrage Ihre Adresse, dann klären wir die Härte für Ihren Standort ab. Für ein Angebot über ein Gerät ohne Heißwasser brauchen wir sie ohnehin nicht.
Häufige Missverständnisse
- „Hartes Wasser ist schlechteres Wasser.“ Die Härte beschreibt eine Eigenschaft des Wassers, keinen Mangel. In den Analysetabellen der Versorger steht in der Spalte für den Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung bei der Härte schlicht ein Strich – anders als bei Nitrat oder Blei, wo eine Zahl steht.
- „Der Wasserspender enthärtet das Wasser.“ Tut er nicht, und das ist so gewollt. Die Filtration nimmt unerwünschte Stoffe heraus und lässt die Mineralien drin.
- „Ein Wert gilt für die ganze Stadt.“ In Köln nicht. Zwischen links- und rechtsrheinisch liegen 2,5 °dH, und beide Werte stammen vom selben Versorger.
- „Kalk ist beim Wasserspender dasselbe Thema wie beim Wasserkocher.“ Nur bei Heißwasser. Ein Gerät, das ausschließlich kühlt, hat das Problem nicht.
Wasserspender in Ihrer Stadt
Zu den drei Städten oben gibt es eigene Seiten mit unserer Anfahrt, den Gewerbegebieten und den Fragen, die uns von dort erreichen: Wasserspender in Krefeld, in Düsseldorf und in Köln. Ihre Stadt ist nicht dabei? Unser Einsatzgebiet reicht rund 100 Kilometer um Krefeld und Pulheim, und ob Ihre Postleitzahl darin liegt, sagt Ihnen das Anfrageformular sofort.
